Der Führer für
ausgewachsene Hunde
von Eukanuba

Auch wenn lhr Hund kein Welpe mehr ist, können Sie
als Besitzer noch ein paar Tricks gebrauchen

Ihr Hund und seine Ernährungsprobleme

Die spindeldürren brasilianischen Models haben Ernährungsprobleme. Auch bei Kleinkindern unter vier Jahren tritt dieses Problem mehrheitlich auf. Dann ist da noch Ihr Bruder, der seit 2001 keine Kohlenhydrate mehr angerührt hat. Der hat ganz klar ebenfalls ein Problem. Aber was ist mit Oskar, Ihrem neuen Dackel? Wenn er nicht gerade eine rühmliche Ausnahme ist, dann hat auch er ein Ernährungsproblem. Vielleicht ist er etwas wählerisch, was sein Futter angeht. Oder vielleicht hat er den Appetit eines Holzfällers. Wo auch immer das Problem liegen mag, verzagen Sie nicht. Wir denken, Sie bekommen ihn bestimmt noch soweit, dass ihm ernährungsphysiologisch ausgeglichene Hundenahrung schmeckt - und das ganz ohne einen teuren Hundepsychologen oder einen Hundemeisterkoch engagieren zu müssen. Und so wird's gemacht:

Was Ihr Liebling wirklich braucht

Bevor wir uns mit den besonderen Eigenarten bestimmter Hundepersönlichkeiten auseinandersetzen, werfen wir zunächst einen Gesamtblick auf die Frage, was gute Hundenahrung eigentlich ausmacht.

Alle Hunde brauchen Nährstoffe wie Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate in einem ausgeglichenen Verhältnis. Diese Eigenschaften erfüllt nur qualitativ hochwertige Hundenahrung wie die von Eukanuba. Die Nährstoffinhalte, die diese Hundenahrung enthält, können Sie in den Inhaltsangaben auf der Packung ablesen. Unter anderem enthalten sind Sorghum, Rübenfasern, Fischöl und Antioxidantien. Außerdem ist auf der Packung angegeben, wie viel Eiweiß und Fett die Füllung enthält.

In der Regel gilt: Füttern Sie Ihren Hund in Abhängigkeit von seiner Größe, Rasse und seinem Lebensalter. Bedenken Sie, dass Welpen bis zu zwei Mal mehr Energie verbrauchen als ausgewachsene Hunde, übergewichtige Tiere müssen mit kleineren Portionen und weniger nährstoffreichen Mahlzeiten versorgt werden und Kleinhunde wie der Chihuahua brauchen kleine Kroketten als Futter für ihre zierlichen Mäuler. Eukanuba bietet für diese unterschiedlichen Erfordernisse ein komplettes Produktspektrum.

Achten Sie auch darauf, dass Ihr Hund immer frisches Wasser zur Verfügung hat. Reinigen Sie stets seine Wasserschale gründlich und füllen Sie im Lauf des Tages immer wieder nach. Das ist wichtig, denn selbst ein einziger übersehener Brösel in der Wasserschale kann sein Trinken verunreinigen. Schließlich möchten Sie selbst ja auch nicht aus einem schmutzigen Glas trinken, oder?

Stellen Sie Ihrem vierbeinigen Pensionsgast möglichst immer zu den gleichen Tageszeiten seinen gefüllten Napf hin. Dies vermittelt ihm eine Tagesroutine und ein angenehmes Futterritual.

Befolgen Sie die Portionierungsempfehlungen auf der Rückseite der Produktpackung. Auch wenn Ihr Racker einen hungrigen Eindruck macht: Wenn Sie ihn überfüttern, kann dies zu Übergewicht führen.

Füttern Sie ihn niemals mit Tischüberbleibseln bzw. Nahrungsmitteln für Menschen. Menschliche Nahrung kann gefährlich sein für Tiere und gleichfalls zu Übergewicht führen.

Wenn der Vierbeiner wählerisch ist

Wenn das Tier nur den Futternapf beschnüffelt und nach wenigen Bissen anscheinend keinen Hunger mehr hat, analysieren Sie sein Verhalten. Genauso wie Kinder nehmen Hunde ihre Nahrung zu sich, wenn sie Hunger haben. Es gibt einige Ursachen für die gebremste Esslust:

Bekommt der Hund häufiger menschliche Nahrungsmittel vorgesetzt oder wird er mit sonstigen Naschereien verwöhnt, die seinen Appetit zügeln? Auch wenn Sie es nicht selbst sind, der das Tier außerplanmäßig füttert. Vielleicht versorgen ihn Ihr Partner, Ihre Kinder oder der Hundesitter mit Extras. Sprechen Sie da Thema unbedingt an und machen Sie die für das Tier schädlichen Folgen deutlich. Ihr Hund würde ungerührt den ganzen Tag lang Süßigkeiten verspeisen, wenn Sie es ihm durchgehen ließen. Das würde ihn allerdings nicht lange bei guter Gesundheit erhalten. Versichern Sie all den Personen, die mit Hundi zu tun haben, dass in der Hundenahrung, die der Liebling bekommt, alles enthalten ist was er braucht - auch wenn die tierische Mahlzeit für menschliche Augen nicht sehr verlockend aussieht.

Ist der Hund eventuell krank? Weder Mensch noch Tier isst, wenn er/es krank ist. Beobachten Sie, ob Ihr Hund regelmäßig sein Geschäft verrichtet und ein normales Spielverhalten zeigt. Halten Sie Ihre Beobachtungen schriftlich fest. Dies hilft Ihnen und Ihrem Tierarzt, ein Verhaltensmuster zu entwickeln, was für eine Diagnose hilfreich sein kann.

Überfüttern Sie Ihren Hund? Vielleicht frisst er so viel wie er braucht und lässt den Rest stehen. Vergewissern Sie sich, dass Sie richtig portionieren.

Mag er sein Hundefutter möglicherweise nicht? Wir sprechen eigentlich nicht gerne darüber: aber bei Billigmarken haben Sie häufig ein Qualitätsproblem. Das hat zur Folge, dass der Hund keinen Geschmack an seinem Futter findet oder es ihm einfach auch nicht gut tut. Schlechtes Tierfutter führt oft zu Verdauungskomplikationen. Vielleicht mögen Sie selbst ja gerne gelegentlich Fast Food. Aber wenn Sie sich nur noch von Hamburgern ernähren müssen, werden Sie sich wahrscheinlich bald nach etwas höherwertiger Abwechslung mit frischem Gemüse und Früchten sehnen. Demgegenüber verwendet Eukanuba ausschließlich qualitativ hochwertige Zutaten, die Ihr Hund sicherlich gerne mag.

Wie Sie mit dem ganz großen Appetit umgehen können

Es gibt den Irish Wolfhound, der ordentlich reinhauen kann - und den Schnauzer, der locker mithält. Wenn Ihr Hund wirklich hungrig ist, also wenn er sein Abendessen in fünf Minuten hinuntergeschlungen hat und dann nach mehr bettelt, dann könnte dies einen bestimmten Grund haben:

Bekommt er die richtige Ernährung und fühlt sich dann auch satt? Wie wir bereits zuvor erwähnten, sind viele qualitativ minderwertige Hundefutter weniger nährstoffreich. Vielleicht versucht der Hund ja verzweifelt, seine ihm zustehende Tagesration an Rindfleisch mit drei Tüten Popcorn hereinzuholen.

Geben Sie ihm ausreichend zu fressen? Wenn Sie kürzlich mit Skilanglauf angefangen haben und Ihr Hund Sie dabei begleitet, dann verbrennt er natürlich viel mehr Kalorien als vorher in seiner Funktion als Gesellschaftshund. Ziehen Sie die Fütterungsempfehlungen auf der Verpackung zu Rate oder fragen Sie Ihren Tierarzt.

Geben Sie Ihrem Hund sauberes Wasser zum saufen? Wie Menschen so nehmen auch Hunde oft Nahrung zu sich, obwohl sie in dem Moment eigentlich nur durstig sind. Sorgen Sie dafür, dass seine Wasserschale sauber ist und stets mit frischem Wasser gefüllt ist. Lassen Sie keine abgestandenen Wasserpfützen darin übrig.

Wie Sie die richtige Füttermethode für Ihren Hund finden

Je nach Größe und Persönlichkeit Ihres Haustiers gibt es zwei Möglichkeiten der Futterpräsentation. Beide haben ihre jeweiligen Vorteile. Ermitteln Sie zunächst sein typisches Fressverhalten: Hat er eine gewisse Selbstkontrolle oder frisst er einfach dann, wenn man ihm etwas vorsetzt?

Füttern nach freien Stücken: Streuen Sie einfach die Trockennahrung auf den Boden und lassen Sie den Hund fressen, wann es ihm in den Sinn kommt. Auf diese Weise kann der Hund selbst bestimmen, wann er wie viel isst. Wenn der gemeinschaftliche Morgenspaziergang ausgedehnter war, wird er entsprechend mehr fressen als wenn er die ganze Zeit vor dem Kamin liegt. Dies ist eine akzeptable Lösung für den kulinarisch weniger sensibilisierten Vierbeiner.

Feste Fütterungszeiten: Stellen Sie Ihrem tierischen Mitbewohner zweimal täglich zu regelmäßigen Zeiten den gefüllten Futternapf hin und lassen Sie ihm nicht länger als 20 Minuten Zeit zum Fressen. Räumen Sie danach seine Schüssel wieder weg. Dadurch erfährt Ihr Hund eine geordnete Routine und Sie haben eine perfekte Mengenkontrolle. Und das Tier hat die Möglichkeit, seinen Tagesablauf an den Mahlzeiten zu orientieren und schlingt nicht alles auf einmal in sich hinein. Dies ist eine super Lösung für großwüchsige Rassen sowie für übergewichtige Hunde und notorische Vielfraße.

Wie Sie die Hundenahrung wechseln, ohne dass Ihr Fido in den Hungerstreik tritt

Falls Sie sich zu einem Wechsel der Marke oder des Produkts entschlossen haben, müssen Sie etwas umsichtig vorgehen, damit Ihr Schatz kein Bauchweh bekommt. Gewöhnen Sie ihn nach und nach an die neue Hundenahrung und gehen Sie dabei wie folgt vor:

Gönnen Sie ihm eine Übergangszeit von drei Tagen, während denen Sie die neue Nahrung unter das bisherige Futter mischen und erhöhen Sie sukzessive den Neuanteil, während Sie den Altanteil reduzieren - bis Sie schließlich nur noch das neue Produkt im Napf haben. Falls der Hund trotzdem zunächst nicht fressen will, machen Sie sich keine Sorgen. Tiere können durchaus ein oder zwei Tage ohne Fressen auskommen, ohne dass es ihnen schadet. Früher oder später wird er seinen Futternapf nicht mehr verschmähen. Vielleicht hat die ganze Übung ja auch die positive Nebenwirkung, dass Ihr Wauwau einige seiner überflüssigen Pfunde los wird.

Zeigen Sie eine positive Körpersprache, wenn Sie ihm die neue Mahlzeit vorstellen. Machen Sie eine kleine Zeremonie daraus, damit er weiß, dass es nun etwas besonders Gutes für ihn gibt. Sprechen Sie ihm dabei gut zu.

Geben Sie aber nicht seinem Verlangen nach dem alten Futter nach. Hunde fressen zuguterletzt doch irgendwann, wenn sie hungrig sind. Sie werden Ihr eigenes Naschwerk aber vielleicht eine Weile nicht mehr so demonstrativ vor Ihrem Fido genießen können, wenn Sie sich nicht seinen vorwurfsvollen Blicken aussetzen wollen.

Um für ihn den Übergang von Nass- zu Trockennahrung zu erleichtern, mischen Sie etwas warmes Wasser darunter. Sie können das Ganze sogar in der Mikrowelle für einige Sekunden aufwärmen. Werfen Sie dann aber die nicht aufgefressenen Reste in den Müll, denn das Aufgewärmte wird nach ca. 20 Minuten schlecht.

Aus Erfahrung wissen wir, dass Hunde ganz schön schrullig sein können. Lassen Sie es also nicht zu, dass Ihnen Ihr Dalmatiner auf der Nase herumtanzt. Schließlich ist das Paris Hilton der höheren Prominenz vorbehalten.