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Fünf Tipps zur Stubenreinheit

Stubenreinheit kann eine große Herausforderung darstellen. Doch mit ein wenig Hundepsychologie und den folgenden bewährten Tipps wird auch Ihr neuer Hund die Aufgabe rasch meistern. Wenn Ihr neuer Hund schon ausgewachsen ist und nie ganz stubenrein war (d. h. Missgeschicke passieren täglich, wöchentlich oder monatlich), können Sie ihn ganz wie einen neuen Welpen behandeln.

1. Auswahl des Örtchens. Bevor Sie einen Welpen in Ihr Haus nehmen, zeigen Sie ihm einen speziellen Ort in Ihrem Garten, der ganz allen Ihrem Hund gehören soll. Schon bald wird er diesen Ort mit seinem Geschäft assoziieren.

2. Statten Sie diesem Ort häufige Besuche ab. Gehen Sie mit Ihrem Welpen etwa alle zwei Stunden ins Freie, außerdem nach dem Aufwachen, nach dem Spielen, nach dem Füttern und vor dem Schlafengehen. Achten Sie außerdem auf Anzeichen (Herumschnüffeln, im Kreis drehen), die auf dringende Bedürfnisse hinweisen.

3. Verwenden Sie die Hundebox. Wie Sie abwesend sein müssen, sperren Sie Ihren Hund in die Hundebox. Ihr Welpe respektiert seine neue „Höhle“ und wird versuchen, sie nicht zu beschmutzen. Wenn Sie eine Box kaufen, die groß genug für erwachsene Hunde ist, können Sie einen Teil der Box absperren, damit sich Ihr Welpe nicht in eine entfernte Ecke zurückzieht.

4. Bewahren Sie auch bei Missgeschicken einen freundlichen Ton. Missgeschicke lassen sich nie ganz vermeiden. Beschimpfungen oder Strafen nützen jedoch nichts, sondern verwirren Ihren Welpen nur. Auch wenn Sie ihn auf frischer Tat ertappen, sagen Sie einfach „Nein!“ und nehmen Sie ihn sofort ins Freie.

5. Loben Sie ihn. Loben Sie Ihren Hund ausgiebig jedes Mal, wenn er draußen den ihm zugewiesenen Ort aufsucht. Reden Sie enthusiastisch auf ihn ein und belohnen Sie ihn, wenn er sein Geschäft verrichtet.